A Plastic Ocean

A Plastic Ocean – ein Meer aus Plastik

Aus den Augen, aus dem Sinn – und ab ins Meer

Dieser Film zeigt eindringlich, wie weit die Plastik-Verseuchung auf dem gesamten Planeten schon fortgeschritten ist. Mir war klar, dass Plastik ein Problem ist. Wie tragisch diese selbstgemachte Katastrophe aber tatsächlich ist, haben mir erst diese unglaublichen Bilder bewusst gemacht. Plastik verschwindet nicht, nur weil man es wegwirft – früher oder später landet der Großteil im Meer. Dort lagert es sich ab, zerreibt, nimmt weitere Giftstoffe auf und wird irrtümlich von den Meeresbewohnern als Nahrung aufgenommen. Wie sich die Kunststoffe im Meer auf lange Sicht verhalten, weiß niemand, denn dafür existieren sie noch nicht lange genug. Es wird Zeit hinzusehen und Verantwortung für unseren Müll zu übernehmen! Und damit meine ich nicht, Dinge brav in den gelben Sack zu stecken, sondern sich schon vorher zu überlegen, wieviel Verpackungs- und Transportmüll produziert wurde für diese eine Sache, die ich gerade kaufen möchte.

 

Plastik tötet

Abgesehen davon, dass das Plastik in den Meeren über die Nahrung wieder auf unseren Tellern landet, tötet es auf dem Weg dahin zahllose Tiere. Die Bilder von Tieren, die unglaubliche Mengen Plastikteile in ihrem Magen haben und dann verhungern, weil sie nichts mehr fressen können, sind schwer zu ertragen. Kinder, die auf wahren Plastikinseln aufwachsen, weil das Zeug zwar importiert wird, aber keinerlei Entsorgung vorgesehen ist. Menschen, die ihr Gemüse auf Müll anbauen. Plastik macht krank und wie immer trifft es die Ärmsten am härtesten. Dieser Film rüttelt nachhaltig wach und das ist dringend nötig!

 

Watch Trailer

Plastikfrei den Film sehen?

Der Film (EN mit Untertiteln) ist bei Netflix zu sehen oder auf der Webseite unter A Plastic Ocean online auszuleihen. Es ist auch möglich, eine öffentliche Vorführung zu beantragen oder den Film in der Schule zu zeigen. Ich hoffe, dass es den Film nie auf DVD geben wird – das wäre konsequent!

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