Worum geht es hier? Die Upcyclerei stellt sich vor!

Was bedeutet „Upcyclerei“?

Dieser Name besteht zum einen aus dem englischen Wort Upcycling. Das setzt sich aus „recycling“ für wiederverwerten und „up“ für höher oder hinauf, zusammen. Also eine Höherwerwertung, im Deutschen ein unmögliches Wort! 😉 Die Endung -rei ist aber wieder ganz deutsch, so wie bei Schneiderei oder Bäckerei.

Und was macht die Upcyclerei?

Vor ein paar Monaten habe ich beschlossen, mich selbstständig zu machen – mit etwas, was mir sehr am Herzen liegt. Tagtäglich liest und hört man Berichte, dass es der Welt nicht besonders gut geht, es herrscht Ressourcenknappheit, der ökologische Fußabdruck wird immer größer. Zu allem Überfluss werden dafür auch noch Menschen aus ohnehin schon armen Ländern geknechtet, damit sie Tag und Nacht für einen Hungerlohn schuften. Und Kram herstellen, dessen Produktion hier im Land schon lange nicht mehr bezahlbar ist. Manchmal sterben sie sogar in ihren Fabriken, weil tragischerweise dort ebenfalls am falschen Ende gespart wird. Nur, damit hier Billigklamotten in Bergen zu Tiefstpreisen angeboten werden können! Von Nachhaltigkeit, ökologischem oder auch nur fairem Handeln keine Spur. Trotzdem rennen genug Menschen los, kaufen sich haufenweise neue Trendklamotten und stecken die Teile nach vielleicht nichtmal 3x Tragen in die Tonne.

Ich habe mal in meinen Kleiderschrank geguckt, auch ich ziehe bei Weitem nicht alles an, was da drin ist! Aber ich besitze die Fähigkeit, Dinge, die kaputt sind, zu reparieren oder die Sachen, die ich nicht mehr anziehe, anderweitig zu verwerten – oder eben etwas tolles Neues daraus herzustellen. Diese Fähigkeit möchte ich wieder zum Trend machen und mein Wissen teilen. Dazu möchte ich aber auch die Möglichkeit bieten, meine Dienste in Anspruch zu nehmen. Im Shop wird es nicht immer nur bei Textilien bleiben, wie man vielleicht schon merkt… vor der Upcycelei – ähm ich meine natürlich Upcyclerei! ist hier im Haus nichts sicher 😀

Also: Aus alt mach neu! Höchste Zeit, mehr Nachhaltigkeit zu leben.

Und demnächst geht es hier dann auch los mit meinen DIY-Upcycling-Praxistests!

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